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Achtung: die untenstehenden Angaben gelten für die Phase gelb-rot für Aktivitäten ohne Übernachtung, z.B. eure wöchentliche Aktivität am Sonntag. Die Regeln für Lager oder Wochenenden findet ihr unter KLJ Ostbelgien Corona

Dürfen wir Aktivitäten organisieren?

Am 2. September haben die Regierungen beschlossen, dass wir im nächsten Arbeitsjahr Aktivitäten mit leicht geänderten Regeln organisieren dürfen. Im Prinzip gelten diese Regeln für das gesamte Arbeitsjahr 2020-2021 (d.h. bis zum nächsten Sommer). Es ist klar, dass das Risiko einer Infektion mit dem Coronavirus umso größer ist, je älter die Mitglieder und Leiter sind. Daher wird zwischen dem Ansatz einer Aktivität und den Kontaktblasen in Abhängigkeit vom Alter der Teilnehmer unterschieden.

Organisiert eure Aktivitäten in Kontaktblasen

Was ist eine Kontaktblase?

In der gelben Phase besteht eine Blase aus einer festen Gruppe von maximal 50 Personen. Dies umfasst sowohl die Mitglieder als auch die Leiter. Was innerhalb der Blase erlaubt ist, hängt vom Alter der Teilnehmer der Blase ab:

  • Wir raten davon ab, Spiele mit intensivem Körperkontakt zu spielen (siehe unten). Organisiert vorzugsweise so viele Aktivitäten im Freien wie möglich.

Unter intensivem Körperkontakt verstehen wir Spiele, bei denen man z.B. übereinander liegt, Dinge mit dem Mund weitergibt, Gesichter dicht aneinander hält... Für alle Gruppen bleibt es wichtig, sich regelmäßig die Hände zu waschen oder zu desinfizieren. Indem ihr euch als Blase organisiert, stellt ihr sicher, dass das neue Coronavirus nur schwer in eure Gruppe gelangt, und ihr begrenzt seine Ausbreitung im Falle eines Ausbruchs.

 

Was ist bei mehreren Kontaktblasen zu beachten?

Wenn ihr Aktivitäten für mehr als 50 Personen organisiert, müsst ihr eure Gruppe in mehrere Kontaktblasen aufteilen. Dies kann z.B. pro Altersgruppe erfolgen. Halten den Kontakt zwischen den verschiedenen Blasen so gering wie möglich. Tragt Mundmasken und respektiert die soziale Distanzierung, wenn ein Kontakt zwischen euch unvermeidlich ist, z.B. wenn das Leiterteam einen Termin vereinbaren muss. Darüber hinaus sollte jede Blase vorzugsweise einen eigenen Spielbereich, ein eigenes Sanitärgebäude und separate Materialbehälter haben.

Tipp: Verwendet Farben oder Symbole, um anzuzeigen, welche Räume oder Materialkästen für welche Blasen geeignet sind.

Und die Leiter?

Die Leitung ist keine Blase an sich. Jeder Leiter gehört zu der Blase, die er begleitet. Es ist vorzuziehen, dass ein Leiter immer die gleiche Blase beaufsichtigt, damit sich zwischen den Aktivitäten so wenig wie möglich ändert. Ihr dürft Treffen abhalten oder euch mit anderen Leitern aus anderen Blasen treffen, aber dann gibt es strenge Regeln. Man muss die soziale Distanzierung jederzeit respektieren. Alles über Treffen in Phase Gelb finden ihr hier.

Und Wechsel zwischen den Kontaktblasen?

  • Sowohl die Mitglieder als auch die Leiter können die Blasen zwischen zwei Aktivitäten wechseln, solange zwischen diesen beiden Aktivitäten mindestens eine Woche Zeit liegt. Vorläufig ist noch nicht klar, wie wir zum Beispiel mit anderen Hobbys umgehen sollen. Wir raten euch daher, eure Mitglieder zu bitten, zwischen der Teilnahme an einer KLJ-Aktivität und einem anderen Hobby mindestens 2 Tage Zeit zu lassen. Sobald wir mehr Klarheit haben, werden wir euch darüber informieren.
  • Wenn ihr mehrere Aktivitäten in derselben Woche organisieren, zählt die Blase über die gesamte Woche maximal 50 Teilnehmer: Wenn ein Teilnehmer beispielsweise nur an der ersten von 3 Aktivitäten innerhalb derselben Woche teilnimmt, dann können am Rest der Woche nur 49 Personen an der Blase teilnehmen. Dieses Mitglied kann daher nicht durch ein anderes Mitglied ersetzt werden. Nur wenn eine Woche zwischen den Aktivitäten liegt, kann die Blase geändert werden.

Wer darf an Aktivitäten teilnehmen?

Wir bemühen uns darum, dass in diesem Arbeitsjahr möglichst viele Kinder und Jugendliche an der Jugendarbeit (weiterhin) teilnehmen können. Dies ist wichtig für ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden. In Phase Gelb kann jedes Mitglied, jeder Leiter oder jedes Vorstandsmitglied an einer Aktivität teilnehmen, es sei denn, sie...

  • ... waren in den 7 Tagen vor der Versammlung krank oder hatte Krankheitssymptome.
  • ... gehören zu einer Hochrisikogruppe und können weder ein ärztliches Attest noch ein entsprechendes Medikament vorlegen.
  • ... sind mit einer infizierten Person in Kontakt gekommen. Das Mitglied oder die Leitung darf dann 14 Tage lang - gerechnet ab dem letzten Kontakt mit dem Corona-Patienten - nicht an Versammlungen teilnehmen.

Kinder und Jugendliche mit einer (chronischen) Krankheit oder mit einem Risikoprofil können an der Aktivität teilnehmen, wenn sie einen Hausarzt konsultiert haben und deshalb ein ärztliches Attest vorlegen können.

Achtung: Es liegt in der Verantwortung aller Eltern oder erwachsenen Mitglieder, alle korrekten Informationen über das medizinische Formular des Teilnehmers weiterzugeben oder euch zu informieren, wenn sich seit dem Ausfüllen des medizinischen Formulars etwas geändert hat. Als Leitung könnt ihr nicht verantwortlich gemacht werden, wenn aufgrund falscher Angaben auf dem medizinischen Formular Fehler auftreten.

Aktivitäten

In Phase Gelb müssen Mitglieder bei Aktivitäten in Blasen keine soziale Distanzierung respektieren. Vermeidet Aktivitäten mit sehr intensivem Körperkontakt: Hahnenkampf oder bspw. ein Waldspiel sind erlaubt, aber macht kein "Gruppenkuscheln" oder Spiele, bei denen z.B. etwas mit dem Mund weitergereicht wird. Es ist nicht notwendig, alle Personen zu Beginn der Aktivität auf Fieber zu prüfen. Für die -12-Jährigen raten wir dringend davon ab. Es kann für kleine Kinder sehr anstrengend und auch sehr konfrontativ sein. Besonders bei warmem Wetter ist es nicht ungewöhnlich, wenn die Körpertemperatur einer Person leicht erhöht ist.

Wo organisiert ihr eure Aktivitäten?

  • Aktivitäten in Innenräumen sind erlaubt, am besten organisiert ihr aber möglichst viele Aktivitäten im Freien.
  • Es ist erlaubt, Aktivitäten außerhalb eures eigenen Geländes zu organisieren, aber wir raten an, alle Aktivitäten auf dem eigenen Gelände zu organisieren. Auf diese Weise behaltet ihr die Situation unter Kontrolle und vermeidet unbeabsichtigte Kontakte mit externen Personen.

Bei welchen Aktivitäten gelten besondere Bedingungen?

  • Tagesausflüge: Nehmt so wenig Kontakt wie möglich zu externen Parteien auf. Vermeidet also Dorfzentren und geht in die Natur.
  • Schwimmen (im Freien oder in einem öffentlichen Schwimmbad): Trefft beim Transport und bei der Benutzung von Umkleideräumen strengste Maßnahmen (Mundmaske, soziale Distanzierung, ...). Wir raten davon ab, öffentliche Schwimmbäder zu benutzen, da es sehr schwierig ist, eure Blase von anderen Besuchern zu trennen.
  • Ein Ausflug in einen Wald, einen Zoo, einen Vergnügungspark, usw.: Denkt immer an die geltenden lokalen Regeln und Bestimmungen (Mundmasken, soziale Distanzierung, ...).
  • Eine Aktivität, für die ihr etwas mietet: Überprüft die vom Vermieter angewandten Maßnahmen und haltet euch an die geltenden sozialen Regeln (Mundmasken, soziale Distanzierung, ...).
  • Übernachtungen (sowohl im eigenen Lokal als auch anderswo): Befolgt die Regeln für Lager, wenn ihr über Nacht bleibt.
  • Kontakt mit Außenstehenden ist erlaubt, vorausgesetzt, dass die Maßnahmen respektiert werden und Distanz gewahrt werden kann. Aktivitäten, Schulungen und Workshops, die von externen Parteien organisiert werden und bei denen die Distanz zu diesen externen Parteien gewahrt werden kann, sind ebenfalls zulässig.
  • Wenn eure Aktivität beinhaltet, gastronomischen Service (Getränke und/oder Essen) anzubieten, müsst ihr euch an alle Regeln halten, die auch im Horeca-Sektor gelten. So müsst ihr z.B. für jede Aktivität festhalten, wer vorbeigekommen ist, jeder muss eine Mundmaske tragen (es sei denn, er sitzt an einem Tisch) und ihr dürft mit maximal 10 Personen zusammen an einem Tisch sitzen. Ihr werdet auch Bestellungen entgegennehmen und am Tisch servieren müssen. Das Sitzen an der Bar oder das Konsumieren im Stehen ist nicht erlaubt und ihr beendet eure Aktivität spätestens um 1 Uhr morgens.

Welche Aktivitäten können nicht durchgeführt werden?

  • Aktivitäten, Schulungen und Workshops, die von externen Parteien organisiert werden und bei denen kein Abstand zu diesen externen Parteien gehalten werden kann.
  • Spiele, bei denen man mit Fremden in Kontakt kommt, wie z.B. Tauschspiele oder Aufträge, bei denen man etwas mit Umstehenden zu tun hat.
  • Spiele mit intensivem Körperkontakt. Darunter verstehen wir Spiele, bei denen man z.B. übereinander liegt, Dinge mit dem Mund weitergibt, die Gesichter dicht aneinanderhält, ...

Kommunikation

Die Kommunikation mit Mitgliedern und Eltern ist äußerst wichtig. Stellt sicher, dass die Regeln im Voraus bekannt sind und dass sie während der Aktivität respektiert werden. Sowohl von Leitern als auch von den Mitgliedern und ihren Eltern.

Hier ein paar Tipps:

  • Vor der Aktivität:

  • Ihr könnt ein Instruktionsvideo drehen, wie die Eltern die KLJler sicher zu euren Aktivitäten bringen und abholen können und dabei die Regeln für social distancing einhalten können.
  • Richtet soweit möglich verschiedene Drop-off-Zonen ein (eine separate Zone für jede Blase). Ein Grundriss eures KLJ-Geländes mit den darauf markierten Eingängen, Fußwegen und Zonen kann Eltern helfen, den Weg zur Abgabezone ihres Kindes leicht zu finden. Wenn ihr nur einen Eingang zum Lokal habt, ist es besser, mit unterschiedlichen Anfangszeiten zu arbeiten.
  • Seid offen für Fragen und Anliegen der Eltern. Erstellt bspw. im Voraus eine WhatsApp Gruppe für Eltern eurer Altersgruppe, in der diese Fragen an euch stellen und Informationen mit euch austauschen können. Aber Achtung: Ein WhatsApp Gespräch ist kein Beschwerdeforum. Eltern können sich dafür weiterhin persönlich an die Leiter wenden. Kommuniziert also im Voraus klar und deutlich den Sinn und Zweck einer solchen Gruppe.
  • Darüber hinaus ist es seit dem 23. Juli 2020 für +12-jährige Pflicht, an öffentlichen Orten, an denen viele Menschen zusammenkommen, Mundmasken zu tragen und immer eine in der Tasche zu haben. Stellt sicher, dass eure Mitglieder und deren Eltern darüber Bescheid wissen.
  • Während einer Aktivität:

  • Arbeitet mit farblichen Markierungen. Jede Blase hat ihre eigene Farbe. Lasst eure Mitglieder im Voraus wissen, zu welcher Farbe sie gehören, und bittet sie, ein Kleidungsstück in dieser Farbe zu tragen. Markiert auch das Spiel- und Bastelmaterial sowie Möbel (bspw. Stühle und Tische oder Materialschränke) in der gleichen Farbe.
  • Sorgt dafür, dass ihr in eurem Lokal (bspw. auf dem Boden) markiert, wie und wo von A nach B gegangen werden kann und dass Zonen deutlich gekennzeichnet sind. Auch eine "Kiss and Ride"-Zone kann sehr gut funktionieren.
  • Druckt die Corona-Plakate aus oder verwendet die Plakate aus dem Lager wieder und hängt sie an logischen Stellen auf.
  • Seid konsequent: Wer wiederholt nicht zur vereinbarten Zeit und/oder am vereinbarten Ort eintrifft, bringt euer System durcheinander. Sprecht in dem Falle darüber.
  • Nach der Aktivität:

  • Lasst auch die Eltern wissen, wenn es gut gelaufen ist. Dazu könnt ihr z.B. die WhatsApp Gruppe verwenden.
  • Wenn es nicht geklappt hat, besprecht auch das mit den Eltern. Betrachtet Eltern hier als Partner, die euch unterstützen können.

Anwesenheitslisten, medizinische Aufzeichnungen und Rückverfolgung

Vor Beginn der Aktivität sammelt ihr die Daten aller Teilnehmer. Lasst auch eine medizinische Akte für Aktivitäten ausfüllen. Dieses medizinische Formular muss nicht immer und immer wieder ausgefüllt werden, nur einmal für die erste Aktivität oder das Lager reicht aus. Wenn es Änderungen gibt, muss eine neue Akte aufgestellt werden. Erwähnt auf dem medizinischen Formular auch, dass es ein ganzes Jahr lang gültig ist und dass die Eltern dafür verantwortlich sind, euch Änderungen durchzugeben.

Ihr benötigt diese Dokumente:

  • Eine Anwesenheitsliste (Name, Telefonnummer, E-Mail-Adresse) pro Aktivität.
  • Ein medizinisches Formular pro Mitglied/Leiter(in)
  • Ein Kontaktprotokoll pro Aktivität

Im Kontaktprotokoll könnt ihr festhalten, welche Personen während einer Aktivität mit einer anderen Blase Kontakt aufgenommen haben. Wenn sich herausstellt, dass jemand infiziert wurde, kann die Regierung anhand dieser Liste herausfinden, mit wem die infizierte Person in Kontakt gekommen ist. Bewahrt diese Dokumente nach der Aktivität mindestens 1 Monat lang auf.

Einige praktische Tipps, um den Aufwand zu erleichtern:

  • Stellt euer Anmeldeformular auch als digitales Formular zur Verfügung. Sorgt jedoch dasfür, dass der medizinische Fragebogen nicht dabei ist, da dies einen Verstoß gegen die Datenschutzgrundverordnung bedeutet. 
  • Es ist fast unvermeidlich, dass Mitglieder unangekündigt (ohne Anmeldung) bei der Aktivität erscheinen. Hängt beispielsweise einen QR-Code an der Abgabestelle auf, den die Eltern mit ihrem Smartphone einscannen können, damit sie die Anwesenheit ihres Kindes registrieren können. Auf diese Weise müssen sie sich nicht gegenseitig Kugelschreiber und Papiere reichen und ihr spart euch Abheften und Sammeln von Papieren.
  • Ihr könnt auch das Kontaktprotokoll vollständig digitalisieren. Hier findet ihr ein Beispiel.
  • Macht bei jeder Aktivität ein Gruppenfoto, damit ihr später noch sehen könnt, wer wann da war.
  • Erstellt eine Tabelle, in der ihr alle Aktivitäten auf der linken Seite und alle Mitglieder oben eintragt. Auf diese Weise könnt ihr einfach ankreuzen, wer wann dort war.

Wie steht es mit der Hygiene?

Persönliche Hygiene

Wascht euch regelmäßig die Hände, hustet in den Ellenbogen, verwendet nur Papiertaschentücher (einmaliger Gebrauch). Tragt an Orten, an denen ihr keine soziale Distanz zu Menschen außerhalb eurer Blase garantieren könnt, eine Mundmaske.

Einige Tipps:

  • Wenn ihr unterwegs seid, könnt ihr eine Wasserflasche mit Wasserhahn und einer Pumpe zzgl. Handseife verwenden und so für fließendes Wasser sorgen.
  • Wenn ihr kein fließendes Wasser zur Hand habt, dann benutzt einfach Handgel.
  • Verwendet zum Händewaschen kein Spülmittel. In unverdünnter Form ist es nicht für die Haut geeignet.
  • Legt eine Flasche Handgel in den Erste-Hilfe-Kasten. Auf diese Weise könnt ihr euch immer mit sauberen Händen um ein Mitglied kümmern.

Euer Lokal

  • Reinigt alle Kontaktflächen, wie z.B. Türgriffe, Wasserhähne, ...
  • Öffnet Türen soweit möglich, um unnötiges Berühren von Klinken zu vermeiden.
  • Öffnet die Fenster und lüftet die Räume ausreichend.
  • Reinigt nach der Aktivität die Böden, das Material und die Kontaktflächen, es sei denn, dass 3 Tage lang (72h) niemand damit in Berührung kommt. D.h. auch, dass niemand mehr vorbeikommt, um etwas abzuholen. Stellt in jedem Raum einen Mülleimer, vorzugsweise einen Treteimer, zur Verfügung. Auf diese Weise muss man diesen nicht mit den Händen berühren und mit dem Deckel gewährt ihr zusätzlichen Schutz.
  • Tipp: Stellt einen (Teil des) Kühlschrank(es) pro Blase bereit.

Wenn ihr eure Räumlichkeiten mit anderen teilen müsst, denkt bitte daran, dass ihr keine Aktivitäten am selben Tag organisieren könnt, wenn die soziale Distanz und die Blasenbildung nicht respektiert werden können. Trefft im Voraus klare Vereinbarungen darüber, wer die Aktivitäten organisiert, wer das Gebäude und die verwendeten Materialien reinigt, ...

Wenn euer Lokal zu klein ist, erkundigt euch bei der Gemeinde, welche Alternative sie anbieten kann. Vielleicht könnt ihr vorübergehend in die Sporthalle, den Ballsaal oder die Schule. Denkt daran, früh genug zu fragen, damit die notwendigen Vorbereitungen von der Gemeinde und von euch getroffen werden können. Für andere praktische Angelegenheiten (Absperrgitter, zusätzliche Waschbecken, sanitäre Einrichtungen, ...) könnt ihr euch auch an die Gemeinde wenden.

Materialien

Berücksichtigt bei der Vorbereitung des Materials auch die soziale Distanzierung zwischen Leitern. Vereinbart untereinander, wer das Material vorbereitet und wann. Vereinbart auch, wie ihr deutlich machen könnt, welches gemeinsame Material bereits dekontaminiert wurde und welches nicht. Ihr könnt zum Beispiel mit roten und grünen Karten arbeiten, die ihr auf den Tisch legt oder an die Tür hängt. Material, das nicht von anderen Blasen verwendet wird, kann so gekennzeichnet werden, dass klar ersichtlich ist, zu welcher Blase das Material gehört.

Wenn es notwendig ist, Material zwischen den Blasen zu teilen, reinigt das Material gründlich mit Wasser und entfettender Seife. Kochutensilien, Besteck und andere Gegenstände, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen, sollten selbstverständlich mit Spülmaschinenreiniger oder einem anderen dafür vorgesehenen Reinigungsmittel und nicht mit Desinfektionsmittel gereinigt werden.

Wie sieht es mit dem Weg zu und von Aktivitäten aus?

Versucht, euch so oft wie möglich vor Ort zu treffen. Wenn ihr zum Beispiel eine Aktivität im Wald oder Park plant, lasst die Mitglieder sofort dorthin kommen und auch dort wieder abholen. Sprecht euch ab, damit ihr nicht zu mehreren Gruppen vor Ort seid.

Hier findet ihr außerdem alle Regeln und Bestimmungen bezüglich Reisen.