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Allgemeine Maßnahmen für alle außerschulischen Aktivitäten für Kinder und Jugendliche (bis zum 18. Lebensjahr)

1. Begrenzt die Anzahl Hobbys auf ein Hobby pro Kind oder Jugendlichen.
2. Alle Aktivitäten (inkl. Essenspausen) sollen insofern möglich bevorzugt draußen stattfinden.
3. Vermeidet im Rahmen der Aktivitäten engen Körperkontakt und achtet auf die Einhaltung der Hygienerichtlinien.
4. Die außerschulischen Aktivitäten werden in festen Kontaktblasen organisiert. Begrenzt die Teilnehmerzahl auf maximal 10 Personen pro Kontaktblase
(Leiter/Begleitpersonen nicht inbegriffen). Jede Kontaktblase muss von mindestens einer volljährigen Begleitperson betreut werden. Im Außenbereich können sich gleichzeitig mehrere, voneinander getrennte Kontaktblasen aufhalten.
5. Wettkämpfe oder Kontakte mit anderen Kontaktblasen sind nicht gestattet.
6. Eine Veränderung der Konstellation der Kontaktblase ist während der gesamten Aktivität (inkl. Essenspausen) nicht gestattet.
7. Die Nutzung von Umkleiden oder der gemeinsame Wechsel der Kleidung ist nicht gestattet und sollte zu Hause durchgeführt werden.
8. Leiter/Begleitpersonen müssen eine Mund-Nasen-Maske tragen, die Abstandsregeln zu anderen Leitern/Begleitpersonen, Eltern, etc. befolgen und ihre Mahlzeiten nicht im Beisein der Teilnehmer einnehmen.
9. Die Unterstützung einer Aktivität durch externe Personen sollte vermieden werden. Die Erziehungsberechtigten der Teilnehmer müssen beim Bringen und Abholen ihrer Kinder eine Mund-Nasen-Maske tragen und die Abstandsregeln einhalten.

Die sechs goldenen Regeln

Jeder KLJler soll die so genannten „sechs goldenen Regeln“ systematisch anwenden:


• Wasche dir regelmäßig die Hände.
• Bewege dich möglichst draußen – lüfte Innenräume regelmäßig.
• Achte auf vulnerable Gruppen.
• Halte die soziale Distanz von 1,5m ein.
• Schränke deine sozialen Kontakte ein.
• Vermeide Menschenansammlungen.

Was müssen wir beachten?

  • Es muss ein "Covid"-Raum zur Verfügung gestellt werden, der die Isolierung einer Person ermöglicht, die Symptome aufweist oder die gerade von der "Tracing"-Zelle kontaktiert wurde.
  • Eine Liste der Teilnehmer (Anwesenheitsregister), die mindestens Vorname, Nachname, Telefonnummer oder EMail-Adresse enthält, muss angelegt und mindestens 14 Kalendertage lang aufbewahrt werden, um im Falle einer Infektion eine Rückverfolgung zu ermöglichen. Diese Datendürfen für keinen anderen Zweck als für die Kontrolle und Rückverfolgung von Covid-19 Fällen verwendet werden. Sie muss nach 14 Kalendertagen vernichtet werden und die Teilnehmer müssen ihre ausdrückliche Zustimmung geben. Teilnehmern, die ihre Zustimmung nicht geben, wird der Zugang zu der Aktivität verweigert.
  • Das Tragen von Mund-Nasen-Masken ab dem Alter von 13 Jahren ist verpflichtend. Ist das Tragen einer Mund-Nasen-Maske aus medizinischen Gründen nicht möglich, kann ein Gesichtsschutzschirm benutzt werden.
  • Es wird empfohlen, dass die Teilnehmer, die an Aktivitäten teilnehmen, die Corona Alert-App nutzen.
  • Denkt daran, regelmäßig zu lüften.
  • Haltet den Sicherheitsabstand ein.
  • Benennt einen Corona-Verantwortlichen
  • Sorgt dafür, dass ein 18-jähriger Leiter bei der Aktivität ist. 

 

Covid-Koordinator

Für jegliche Aktivitäten einer Jugendeinrichtung muss ein Team von Covid-Verantwortlichen bestimmt werden, das mit der Einführung von sanitären Maßnahmen, der Sensibilisierung und der Information der Nutznießer des Angebots sowie der Überwachung des Respekts dieser Maßnahmen beauftragt wird.
Jede Jugendeinrichtung bezeichnet eine Kontaktperson, die sowohl für die hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter als auch für die Teilnehmer der Aktivität als Ansprechpartner gilt. Die Kontaktdaten dieser Person werden veröffentlicht. Ihre Aufgabe ist es, bei einer eventuellen Ansteckung mit Covid-19 die notwendigen Schritte einzuleiten.

Für die KLJ Ostbelgien sind es:

  • Annika Wintgens & Christian Recker 
  • Die einzelnen Dorfgruppen ihrerseits bestimmen auch nochmal einen Koordinator, der sich um die Einhaltung der Reglen bei ihren Aktivitäten kümmert. 

Mindestabstand

Zwischen den Personen muss, abhängig von der jeweiligen Pandemiestufe, ein Abstand von 1,5 m gewährleistet werden.
Eine Begrüßung der beteiligten Personen über Körperkontakt sollte vermieden werden.
Die Jugendeinrichtung sorgt für geeignete Maßnahmen zur Einhaltung des Mindestabstands in den Räumlichkeiten der Infrastruktur.
Alle Aktivitäten sind so zu organisieren, dass Zusammenkünfte von Menschen vermieden werden.
Das Bringen und Abholen der Teilnehmer erfolgt unter voller Wahrung der sozialen Distanz, um eine Virusübertragung zwischen den Erziehungsberechtigten oder zwischen Erziehungsberechtigten, Betreuern und Externen zu vermeiden.

Hygiene, Reinigung und Desinfektion

Die Jugendeinrichtung stellt Personal, ehrenamtlichen Helfern, Teilnehmern und Besuchern bei Eintritt in die Infrastruktur erforderliche Produkte für die Handhygiene zur Verfügung.

Toiletten, Spender und AEDs müssen zugänglich bleiben. Nur Papierhandtücher dürfen zur Verfügung stehen. Handtücher aus Stoff oder elektronische Handtrockner sind nicht erlaubt. Es müssen genügend Tretabfallbehälter zur Verfügung stehen und ein Plan zur Entleerung der Behälter vorgesehen sein. Material, das regelmäßig berührt wird (z.B. Schalter), muss regelmäßig mit einer hydroalkoholischen Lösung (70% Ethanol, 30% Wasser) desinfiziert werden. Wurde die Infrastruktur genutzt, folgt die Reinigung kritischer Bereiche wie Türgriffe, Schalter, Wasserhähne, Sanitäranlagen, Rampen usw. (z.B. mit verdünnter Bleiche). Der Verantwortliche der Infrastruktur muss einen Reinigungsplan der kritischen Bereiche erstellen, denen im Hinblick auf die tägliche Reinigung und Desinfektion besondere Aufmerksamkeit geschenkt werden soll. Finden in der Infrastruktur an ein und demselben Tag Aktivitäten unterschiedlicher Gruppen statt, müssen alle Bereiche gegebenenfalls mehrmals pro Tag gereinigt werden.

Belüftung

Die Jugendeinrichtung überprüft die ordnungsgemäße Funktion der Be- und Entlüftungssysteme und gewährleisten eine gute Durchlüftung der Infrastrukturen. Nach jeder Aktivität müssen die Räume gelüftet werden, zwischen zwei Aktivitäten muss eine angemessene Dauer zum Durchlüften vorgesehen werden. Es wird darauf hingewiesen, dass einzelne Ventilatoren, die den Virus verbreiten
können, nicht für diesen Zweck verwendet werden können.

Umgang mit infizierten Personen

Gehört ein minderjähriger Teilnehmer zu einer Risikogruppe, kann dieser an der Aktivität teilnehmen, wenn er die Erlaubnis seiner Eltern dazu besitzt. Gehört ein volljähriger Teilnehmer, Referent, Leiter usw. zu einer Risikogruppe, liegt es in seiner eigenen Verantwortung das persönliche Risiko einzuschätzen. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich, den Rat des Hausarztes einzuholen, und abzuklären, ob eine Teilnahme möglich ist. Die Definition der Risikogruppen entspricht der behördlich vorgegebenen Liste der Risikogruppen.


Folgende Personen dürfen nicht an den Jugendaktivitäten teilnehmen:

  • Personen, die akut erkrankt sind;
  • Personen, die in den sieben Tagen vorher Krankheitssymptome aufgewiesen haben;
  • Personen, die in den 14 Tagen vorher Kontakt zu einem Covid-19-Patienten hatten.


Wenn eine Person während der Aktivität Krankheitssymptome zeigt, stellt sie ihre Aktivität sofort ein. Der Patient muss sich gemäß der aktuell vorgeschriebenen Dauer isolieren und seinen Arzt kontaktieren, um so schnell wie möglich einen Covid-Test durchführen zu lassen. Wenn der Test positiv ausfällt, wird die Quarantäne fortgesetzt, und wenn der Test negativ ausfällt, kann der Patient entlassen werden, sobald seine klinische Situation dies zulässt.